Zum 130. Geburtstag des großen brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos bringt der russische Gitarrist sein Debutalbum „Paris Buenos Aires“ heraus. Eindrucksvoll interpretiert er darauf die berühmten „Douze Etudes de Concert“, einen Klassiker der Gitarrenliteratur, so wie den Werkzyklus „Vier Jahreszeiten“ von Astor Piazzolla, einem der wichtigsten Komponisten Argentiniens. Während Villa-Lobos mit den zwölf Etüden eine neue Sicht auf die Gitarre als solche eröffnet, errichtet Piazzolla mit den „Vier Jahreszeiten“ eine Brücke zwischen Klassik und Weltmusik im 20. Jahrhundert.

Der Zyklus ist 1929 in Paris entstanden, in einer unruhigen Zeit zwischen den Kriegen und er spiegelt  diese Unruhe wider: Bilder einer dunklen Vorahnung, Chaos, Ungewissheit; aber auch die Sehnsucht nach Frieden, nach einem Ort des Lichts kann man in diesen Stücken hören. Nirgends gibt es Halt, alles ist Suche, ist Warten. Schlaflose Nächte, Stille- man wacht angespannt, denn es liegt Unheimliches in der Luft. 

Kombiniert werden die 12 Etüden Vila-Lobos' mit einem weiteren Meister der südamerikanischen Musik, Astor Piazzolla, dessen konzertanter Tango im 20. Jahrhundert die großen Bühnen der Welt eroberte. Wie schon Antonio Vivaldi etwa 250 Jahre früher, hat sich auch Astor Piazzolla mit den vier Jahreszeiten auseinandergesetzt. Ursprünglich für die Besetzung Piano, Violine, Kontrabass und Bandoneon komponiert, hat Sergio Assad die „Quatro Estaciones Porteñas“ von Piazzolla (geschrieben zwischen 1965 und 1970) für klassische Gitarre umarrangiert. Vier Jahreszeiten auf sechs Saiten: ein Fest für Finger und Sinne.

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